Hinter den Kulissen: Die Dreharbeiten zu unserem Imagefilm

Avatar of Pia Ditscher Pia Ditscher - 24. Mai 2018 - Frankfurt, Hannover, Dessau-Roßlau

Ein Tag in der Stadt: Bunt, spannend, vielfältig, aber auch laut, hektisch, stressig, anstrengend.

Ein Tag in der Wildnis: Bunt, spannend, vielfältig, manchmal gefährlich, aber auch erholsam, beruhigend, befreiend.

Wie ist ein Tag in der Stadtwildnis? Genau, eine Mischung aus allem.


Um alle, die unser Projekt noch nicht selbst auf den Flächen erlebt haben, auf den Geschmack zu bringen und „das Wilde“ in ihnen herauszukitzeln, drehen wir aktuell an unserem Imagefilm, um zu zeigen: Stadt und Wildnis im kleinen Maßstab schließen sich nicht gegenseitig aus. Ganz im Gegenteil: Beides ist besonders, vielfältig und facettenreich – und ergänzt sich ganz wunderbar. 

„Uuuund action!“ ruft uns der Produzent und Kameramann Jo Schöller entgegen. Denn da wir zeigen wollen, welche Vorteile der Mensch aus der Stadtwildnis ziehen kann, kommen wir nicht drum herum, als Statisten für die ein oder andere Szene herzuhalten. So joggen einige von uns etwa zehnmal hintereinander durch´s Bild, bis unsere Lauftechnik so richtig gut eingefangen ist, während andere sich bei einem Picknick auf der Wiese „bitte möglichst natürlich“ verhalten sollen – während der Rest der Crew dabei zusieht. Besonders schön auch die Szene mit unserer Statistenschnecke Gertrud, die sich sehr nett und geduldig auch fünfmal hintereinander am Arm unseres Kollegen festsaugt, um für unsere „ein Wildnislotse erklärt dir die Welt“-Szene herzuhalten. 

„Eben saß die Schnecke andersrum, etwas weiter oben auf deinem Arm“, korrigiert der Kameramann. „Und wir müssen noch einen Moment warten, bis die Sonne wieder rauskommt. Wie sieht das denn sonst aus, wenn es im Bild plötzlich schattig wird.“ Auf was man alles achten muss! Zum Glück drehen wir mit einem Profi. Auch der ist jedoch nicht Herr aller Umstände: Einen Tag zuvor ist seine Drohne aus vollem Flug abgestürzt, unsere Ersatzdrohne will allerdings so gar nicht nach seinen Regeln spielen. Für die Drohnenszene müssen wir noch einmal wiederkommen. Am Ende dauert der erste Drehtag gute acht Stunden. Und selbst da steht Jo Schöller, ganz der geduldige Filmemacher,  noch auf der Wiese, die Kamera in der Hand, wartend auf das beste Bild. 

Der Film soll gegenüberstellen, wie sich das Leben in der Stadt anfühlt – und wie das Leben auf unseren verwildernden Projektflächen. Hierfür drehen wir aktuell an verschiedenen Standorten. Bis spätestens Ende des Jahres soll unser Film fertig werden – bis dahin hier für euch: Ein Blick hinter die Kulissen des ersten Drehtags: 

Fotos: (c) Stefan Cop & Pia Ditscher 

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1 Kommentare

Beat altschul

09. August 2018

Ja, da bin ich ja Mal gespannt. Bei soviel Einsatz werden sicher tolle Szenen zu sehen sein.



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