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Dessau-Roßlau wird wild

Zumindest ein bisschen!

Die Stadt Dessau-Roßlau ist eine schrumpfende Stadt, deren Einwohnerzahl bis 2025 weiter zurückgehen wird. Hier wird der Natur auf Flächen des „Landschaftszuges“ wieder mehr Raum gegeben.

Nicht alle Flächen sollen zu Wildnis werden: Während sich in der Nähe der bewohnten Stadt artenreiche Wiesen entwickeln, bleiben Flächen, aus denen sich der Mensch zurückzieht, weitestgehend sich selbst überlassen. Hier laufen natürliche Prozesse eigendynamisch ab und bringen Wildnis hervor. Was entsteht, ist eine neue, ungewöhnliche Stadtlandschaft.

Da nur wenig Geld für die Pflege der Wildnis-Flächen benötigt wird, können mehr Mittel auf den anderen Flächen des Landschaftszuges eingesetzt werden. Hier wollen wir Erfahrungen sammeln, um die Wiesen besser zu bewirtschaften. Arten- und Blütenreichtum sind so ein Entwicklungsziel. Gleichzeitig entstehen gestaltete Orte.

In allen Phasen des Projektes wollen wir unsere Erfahrungen mit Bürgerinnen und Bürgern, Anwohnerinnen und Anwohnern und Expertinnen und Experten austauschen und diskutieren.

Ein weiteres Thema für unsere Stadt ist die Förderung von Wildobst in der Mulde- und Elbaue, denn die natürlichen Bestände überaltern. Die Etablierung und Stärkung des Wildobstes soll vorrangig im Naturschutzgroßvorhaben des WWF in Großkühnau und im  Vorderen und Hinteren Tiergarten erfolgen und wird von der interessierten Fachwelt verfolgt.


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Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.