"Städte wagen Wildnis" als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet

"Städte wagen Wildnis" wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Dr. Christiane Paulus, Leiterin der Unterabteilung Naturschutz im Bundesumweltministerium, übergab die Auszeichnung in Frankfurt an Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

 

Städte wagen Wildnis leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung biologischer Vielfalt in der Stadt: Schmetterlinge, Wildbienen und verschiedene Vogelarten profitieren, neue Tier- und Pflanzenarten können sich ansiedeln“, so Dr. Christiane Paulus im Rahmen der Auszeichnungsfeier. „Darüber hinaus trägt das Projekt in vorbildlicher Weise dazu bei, die Lebensqualität in Städten zu steigern und die Menschen für Stadtwildnis und Natur zu begeistern. Das Bundesumweltministerium unterstützt diesen innovativen Ansatz mit einer Förderung von rund 3 Millionen Euro. „Städte wagen Wildnis“ wurde von der unabhängigen Jury als Projekt der UN-Dekade Projekt Biologische Vielfalt ausgewählt. Ich freue mich, den drei Modellstädten Hannover, Frankfurt/Main und Dessau-Roßlau und ihren vier weiteren Projektpartnern die Auszeichnung zu verleihen und wünsche diesem Vorhaben weiterhin viel Erfolg.“

"Städte wagen Wildnis" hatte sich zuvor an dem Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt mit Sitz in Hürth ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel zu nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

 "Städte wagen Wildnis behält die Auszeichnung nun für zwei Jahre.


Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.